Donnerstag, 14. Juli 2022

Keramikmuseum

Heute war ich in Middelfart im CLAY Keramikmuseum. Es war sehr interessant den Spannungsbogen zwischen "altem" Porzellan und aktueller Kunst zu sehen. 










Das Museum ist auf der Insel Fünen, hingefahren bin ich über die alte Brücke über den kleinen Belt. Die Brücke ist von 1935. Zurück gefahren bin ich über die neue Brücke über den kleinen Belt. Diese Brücke ist von 1970. Sieht ein bisschen nach San Franzisko aus. 





Mein Abendspaziergang führte mich hier durch den "Ort" und zum hiesigen Supermarkt. 



Und in die unfassbar schöne Bucht. 




Ruhetag

 Heute hab ich ausgeruht und die Kühe beobachtet.


Und dann habe ich den wunderschönen Vollmond fotografiert, wie er romantisch über der Bucht steht. 







Dienstag, 12. Juli 2022

Christiansfeld Teil 2

Der Kirchplatz ist der Mittelpunkt des Ortes und als Kreuz angelegt. In der Mitte steht ein Brunnen, der das Wasser des Lebens symbolisiert. Weitere kleinere Brunnen, die genauso aussahen, gab es an anderen Stellen im Ort. 

Der Kirchraum ist der der schlichteste, den ich je gesehen habe. Hier spürt man, dass die Gemeinde nicht möchte, das irgendetwas vom Gottesdienst ablenkt. 

Der Kirchenraum ist der größte, nicht von Säulen getragene Kirchenraum Dänemarks  




In der ehemaligen Apotheke gibt es ein süßes kleines Cafe, einen Laden mit schönem Schnickschnack und zu meiner Überraschung war da auch ein Wollgeschäft mit unter gebracht. 






Und bemalte Steine gibt es auch in Dänemark.


Nach Christiansfeld habe ich noch Christinero besucht, ein idyllisches kleines Waldstück Hier ruht Christina von Holstein, die Mitglied der Brüdergemeinde war und viel Gutes für Arme und Kranke getan hat. Ein wirklich besonderer Ort, der unter Denkmalschutz steht. 














Christiansfeld Teil 1

Heute gab es Kulturprogramm, ich war in Christiansfeld, auf die Idee bin ich gekommen, als ich die Tour de France Etappe geschaut habe, die hier langfuhr. 

Auch hier ist die Tour noch allgegenwärtig.





Christiansfeld gehört zum UNESCO Kulturerbe und wurde in den 1770er Jahren von König Christian gegründet. Christian war in Zeist in den Niderlanden zu Gast und begeistert davon, dass die Herrenhuter Brüdergemeinde dort für Aufschwung sorgte. Er wollte die Herrenhuter auch in Dänemark ansiedeln und lockte sie mit Steuerermäßigungen und anderen Vergünstigungen. Die Herrenhuter waren meist Handwerker, was den Dänen als Konkurenz ansahen. Für die Herrenhuter ist die Arbeit eine Art der Anbetung Gottes, weshalb sie fleissig und zuverlässig arbeiteten. 
Der Ort hat um die Kirche herum ganz gerade Straßen, wie man das von geplanten Orten kennt. Bekannt ist der Ort unter anderem für die Lebkuchen bzw. Hinigkuchen, die es hier das ganze Jahr gibt und die auch von den Niederländern eingeführt wurden. 

Überall hängen Herrenhuter Sterne. 


Und das ehemalige Gästehaus der Gemeinde ist heute ein Hotel. 


Weil die Herrenhuter in Stein bauten und nicht in Holz wie die Dänen, sind viele Häuser noch gut erhalten. 



Der Friedhof ist, wie alles in Christiansfeld, eine Freude für Symmetrieliebhaber wie mich. 



Die Frauen liegen im Westen, die Männer im Osten, alle Platten sind gleich groß, die Gräber sind durchnummeriert. Alle Gräber weisen nach Osten, weil man erwartet, dass Jesus von dort wiederkehrt. 









Aabenraa Teil 3

Zum Ende des Stadtrundgangs habe ich den wunderschönen Garten des Postmeisters angeschaut. Wie schön, dass man solche Ort für die Öffentlichkeit erhält. Ich habe an keiner Stelle Eintritt zahlen müssen. 







Wieder im Ferienhaus, segelte ein größeres Segelboot durch durch die sonst sehr ruhige Bucht.




Nachts stand dann der fast volle Vollmond über der Bucht.