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Samstag, 16. Juli 2022

Wikinger und Fotospots

Heute war ich in Jelling, der Wiege der Christianisierung Dänemarks. Von hier aus herrschte Harald Blauzahn (ja nach ihm wurde Bluetooth benannt) und verbreitete das Christentum. 

In Jelling gibt es ein sehr schönes interaktives Museum, in dem man viel über die Wikinger und den Beginn des Christenums in Dänemark erfährt. 







Es gibt überall historische Steine, Grabhügel und ähnliches. Auch die Kirche, vor der zwei der Steine stehen, ist sehr schön. Besonders der neue Boden, der gut mit den alten Bestandteilen zusammenpasst hat mir gut gefallen.



Danach bin ich nach Velje gefahren, dort standen zwei Fotospots auf meiner Liste.

Ich fuhr in den Hafen um das "Fjordenhus" das Fjoedhaus zu fotografieren. Das wunderschöne Backsteingebäude wurde 2018 eröffnet und von einem Künstler gestaltet. Es gab keine Geländer an den offenen Stellen, das wäre in Deutschland undenkbar. Das Gebäude beherbergt Büros und ein Restaurant. 






Ungebrannte Ziegel in 13 verschiedenen Farben. 




Außerdem steht direkt neben an "Bolgen" - "Die Welle", auch dieses Gebäude ist sehr sehenswert. Hier wohnt man bestimmt sehr schön. 



Auf dem Rückweg habe ich noch an diesem Turm angehalten, an dem ich jetzt schon mehrfach vorbeigefahren bin. 






Freitag, 15. Juli 2022

Kultur, Stadt, Meer ... so läßt sich der Tag zusammenfassen

Gestartet habe ich beim Brundlund Schloss in Aabenraa um den Skulpturenpark angesehen. 








Dann bin ich nach Haderslev gefahren. Auch dort ist die Tour noch allgegenwärtig. 





Haderslev hat eine sehr schöne Domkirche.



Danach bin ich noch nach Aarosund gefahren. Von dort kann man mit der Fähre zur Insel Aaro fahren. Und ich hab lange einfach nur am Strand gesessen. Es war nicht viel los und das Wetter war toll: Wind, Wolken und Sonne. 


















Dienstag, 12. Juli 2022

Christiansfeld Teil 2

Der Kirchplatz ist der Mittelpunkt des Ortes und als Kreuz angelegt. In der Mitte steht ein Brunnen, der das Wasser des Lebens symbolisiert. Weitere kleinere Brunnen, die genauso aussahen, gab es an anderen Stellen im Ort. 

Der Kirchraum ist der der schlichteste, den ich je gesehen habe. Hier spürt man, dass die Gemeinde nicht möchte, das irgendetwas vom Gottesdienst ablenkt. 

Der Kirchenraum ist der größte, nicht von Säulen getragene Kirchenraum Dänemarks  




In der ehemaligen Apotheke gibt es ein süßes kleines Cafe, einen Laden mit schönem Schnickschnack und zu meiner Überraschung war da auch ein Wollgeschäft mit unter gebracht. 






Und bemalte Steine gibt es auch in Dänemark.


Nach Christiansfeld habe ich noch Christinero besucht, ein idyllisches kleines Waldstück Hier ruht Christina von Holstein, die Mitglied der Brüdergemeinde war und viel Gutes für Arme und Kranke getan hat. Ein wirklich besonderer Ort, der unter Denkmalschutz steht. 














Christiansfeld Teil 1

Heute gab es Kulturprogramm, ich war in Christiansfeld, auf die Idee bin ich gekommen, als ich die Tour de France Etappe geschaut habe, die hier langfuhr. 

Auch hier ist die Tour noch allgegenwärtig.





Christiansfeld gehört zum UNESCO Kulturerbe und wurde in den 1770er Jahren von König Christian gegründet. Christian war in Zeist in den Niderlanden zu Gast und begeistert davon, dass die Herrenhuter Brüdergemeinde dort für Aufschwung sorgte. Er wollte die Herrenhuter auch in Dänemark ansiedeln und lockte sie mit Steuerermäßigungen und anderen Vergünstigungen. Die Herrenhuter waren meist Handwerker, was den Dänen als Konkurenz ansahen. Für die Herrenhuter ist die Arbeit eine Art der Anbetung Gottes, weshalb sie fleissig und zuverlässig arbeiteten. 
Der Ort hat um die Kirche herum ganz gerade Straßen, wie man das von geplanten Orten kennt. Bekannt ist der Ort unter anderem für die Lebkuchen bzw. Hinigkuchen, die es hier das ganze Jahr gibt und die auch von den Niederländern eingeführt wurden. 

Überall hängen Herrenhuter Sterne. 


Und das ehemalige Gästehaus der Gemeinde ist heute ein Hotel. 


Weil die Herrenhuter in Stein bauten und nicht in Holz wie die Dänen, sind viele Häuser noch gut erhalten. 



Der Friedhof ist, wie alles in Christiansfeld, eine Freude für Symmetrieliebhaber wie mich. 



Die Frauen liegen im Westen, die Männer im Osten, alle Platten sind gleich groß, die Gräber sind durchnummeriert. Alle Gräber weisen nach Osten, weil man erwartet, dass Jesus von dort wiederkehrt.